Praktika am Max-Planck- Gymnasium

Gemäß den vom Ministerium herausgegebenen Richtlinien zur Berufsorientierung bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Laufe ihrer Schulzeit zwei Praktika zu absolvieren. Eines davon findet 14-tägig in der Klassenstufe 9, das andere in der Jahrgangsstufe 11 statt.

Im Praktikum der 9. Klassen geht es vor allem darum, Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen. Ob es sich um die Struktur eines Betriebs handelt, um die verschiedenen Arbeitsabläufe, an denen die Praktikanten mitarbeiten können, oder einfach um die Erfahrung, wie mühsam ein Achtstundentag sein kann. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass die Schüler viele Informationen sammeln und über sich und ihren Praktikumsplatz reflektieren. Das setzt auch voraus, dass sie ihre möglichen Hemmungen, Firmenmitarbeiter anzusprechen und nachzufragen, überwinden. Das Ergebnis ihrer Erfahrungen dokumentiert jeder Praktikant in einem Praktikumsordner und fertigt eine Präsentation an. Später wird dieser, sowie die Präsentation im Unterricht bewertet.

Natürlich muss ein Praktikum sorgfältig vorbereitet werden. Das geschieht einmal im Deutschunterricht, wo es gleich zu Beginn des 9. Schuljahrs um Bewerbungsschreiben und – gespräche geht, aber auch um die Frage, wie ein Lebenslauf verfasst wird. Mit diesen Kenntnissen machen sich die Schüler auf, um einen Praktikumsplatz zu finden, der ihnen möglicherweise zusagt. Das geschieht in der Regel reibungslos, wohl auch deshalb, weil unsere Schüler sich in vielen verschiedenen Branchen bewerben. Die BASF, Abbott, aber auch der Maschinenbau und die Elektroindustrie sind sehr beliebt. Aber auch Bibliotheken, Anwaltskanzleien, Theater, Museen und der Offene Kanal werden immer wieder gewählt.

Ebenfalls zur Vorbereitung gehört ein Methodentraining, das die Schüler für die Präsentation ihrer Erfahrungen fit machen soll. Diese Präsentationen finden ein paar Wochen nach den Praktika statt. Das Publikum bilden die Mitschüler, aber auch die Praktikumsleiter der Betriebe, die sich häufig sehr positiv über das Reflexionsniveau, aber auch über die kommunikative Kompetenz ihrer ehemaligen Praktikanten äußern. Uns liegt daran, bei dieser Gelegenheit den Verantwortlichen der Praktikumsbetriebe noch einmal auch auf diese Art und Weise zu danken. Sie sollen sehen, dass ihre Mühe nicht umsonst war.

Im Gegensatz zum Praktikum der 9. Klassen findet das Praktikum in der 11. Jahrgangsstufe in einem sozialen Beruf (Krankenhaus, Pflegeheim, etc.) statt. Zwei Gründe haben uns dazu bewogen: Zum einen gibt es in unserer Gesellschaft zur Zeit – und sicher auch in Zukunft – großen Bedarf an Berufen aus diesem Arbeitsbereich. Zum anderen zeigen viele Untersuchungen, dass eine Tätigkeit im sozialen Bereich – und sei sie auch kurz – einen jungen Menschen überaus positiv prägt. Die wertvolle Erfahrung, einem anderen Menschen zu helfen und gebraucht zu werden, sollte jeder junge Mensch gemacht haben. Dies kann nicht nur theoretisch vermittelt werden.

In jedem Fall, also für die 9. Klassen und den 11. Jahrgang, gilt: Die Praktikumsstelle muss sich im Rhein-Neckar-Raum befinden! Die ist unabdingbar notwendig, da die Schülerinnen und Schüler während des Praktikums von ihren Fachlehrern betreut werden, die sie an der jeweiligen Praktikumsstelle besuchen.

Für eine Beratung zum Praktikum und zur Studien- und Berufswahl steht Ihnen Frau Bußjäger und Herr Römelt gerne zur Verfügung.

Konzept Studien-/Berufsorientierung

Betriebspraktikum 2019; 9. Klassen:

Sozialpraktikum 2018; 11. Jahrgang