Zeitzeugen am MPG – Thomas Raufeisen: „Mein Vater, der DDR-Spion“ (13.3.14)


Vor den SchülerInnen der MSS 11 und 12 (plus weiteren Gästen) erzählte Thomas Raufeisen aus seinem Leben (und las aus seinem Buch „Der Tag, an dem uns Vater sagte, dass er DDR-Spion sei“). Ein Leben, das in Hannover begann und in vielem dem seiner jungen Zuhörer/innen glich – bis die Familie vom einen Tag auf den anderen mit dem enttarnten Vater (von dessen Tätigkeit die Familie nichts ahnte) in die DDR fliehen musste – ohne Rückkehr-, ja ohne Kontaktmöglichkeit. Eine tragische Situation, die sich immer mehr zuspitzte und den jungen Thomas schließlich mit 18 ins berüchtigte Gefängnis Bautzen führte – in die Zelle mit einem Mörder. Was wie ein Vorabend-Reißer klingt, war erlebte Wirklichkeit, die alle Zuhörer betroffen machte – insbesondere weil T. Raufeisen in seinem „wiedergewonnenen“ Leben als Botschafter für Freiheit und gegen das Vergessen auftritt. Er wurde begeistert bejubelt.

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